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2015 Kroatien Rundfahrt und Mostar

Unseren Jahresurlaub im Mai verbringen wir mit dem Wohnmobil in Kroatien. Wir fuhren zunächst nach Rovinj in Istrien und dann die Küste entlang Richtung Süden. Von Pomer im Süden Istriens fuhren wir nach Opatija und über die Insel Pag nach Zadar. Nachdem wir den Kryka-Nationalpark besucht hatten ging es die wunderschöne Küstenstraße entlang bis Trogir und von dort aus nach Mostar in Bosnien und Herzegowina. Der südlichste Punkt unserer Reise war Molunat an der Grenze von Montenegro. Richtung Norden fuhren wir dann über Dubrovnik auf die Insel Korcula und von dort aus mit der Fähre nach Split. Nach einem Aufenthalt in Primosten ging es mit einem Zwischenstopp in Regensburg zurück nach Bremen.

Bild: Flagge Kroatien, Republika Hrvatska, https://de.wikipedia.org/wiki/KroatienBild: Flagge Kroatien

Bild: Grillen was der Markt so hergibt

1.+2. Tag: Anfahrt von Bremen nach Rovinj

Von Bremen fahren zunächst ca. 8 Stunden bis nach Nürnberg in Süddeutschland. Am Tag darauf sind dann noch  6-7 Stunden Fahrzeit bis nach Istrien im Norden Kroatiens. Als Stellplatz wählen wir den Campingplatz Porto Biondi aus, auf dem wir nun schon zum dritten mal halt machen. Vom Campingplatz aus sind es ca. 15 Minuten Fußweg bis zu Altstadt von Rovinj.

Bild: Rovinj Panorama

Tag 3: Rovinj

Den dritten Tag unserer Reise verbringen wir in Rovinj. Zunächst machen wir eine schöne Radtour rund um Rovinj. Am Abend  ist Grillen angesagt mit Cevapcici, Paprika und einem kühlen Bier dazu.

Bild: Blasmusik am Wochenende in Rovinj

4. Tag: Südsitrien, von Rovinj bis Opatija

Von Roinj aus fahren wir bis Pula über die E751 und dann über die Dörfer. Zunächst mit einigen Pausen auf die Halbinsel und das Naturschutzgebiet Gornji Kamenjak und besuchen die Städte Premantura, Pomer und Medulin. Etwas abseits der Küste fahren wir dann über Braben und Labin bis nach Opatija und sind gegen 17 Uhr auf dem Stellplatz (Autocamp Opatija in Icici). Gegen Abend fahren wir mit dem Rad die schöne Promenade entlang bis in das Zentrum der Stadt.

Suedistrien_pause_650Bild: Pause in Südistiren bei Pomer

Bild: Anja testet die Wassertemperatur

Bild: Teilstrecke von Rovinj nach Makarska

Bild: Opatija ein schöne Promenade Bild: Promenade in Opatija

Bild: Stellplatz OpatijaBild: Autocamp Opatija im Ortsteil Icici (schlecht zu finden)

5. Tag: Von Opatija auf die Insel Pag

Von Opatija bis Rijeka sind es ca. 20 Minuten Fahrzeit. Von dort aus fahren wir die wunderschöne Küstenstraße über Senj bis Prizna und nehmen dort die Fähre auf die Insel Pag.

Bild: Fähre Prizna - PagBild: Fähre von Prizna auf die Insel Pag

Bild: Camping Strasko NovaljaBild: Camping Strasko in Novalja

Bild: Pag am AbendBild: Abendstimmung in Novalja

Bild: Strand am Campingplatz StraskoBild: Strand am Campingplatz Strasko

Bild: Aufwachen mit Blick aufs MeerBild: Aufwachen mit Blick auf das Meer

6. Tag: Von Novalja über Zadar zu den Kryka-Wasserfälle bis nach Trogir

Von Novaja bis Zadar fahren wir ca. eine Stunde und besichtigen dort die Altstadt, welche in den letzten Jahren im erheblichen Umfang stielecht saniert wurde. Von Zadar aus fahren wir zu den wunderschönen Kryka Wasserfällen im gleichnamigen Kryka Nationalpark. Wir parken in Lozovac vor dem Eingang zum Nationalpark und machen von dort aus eine dreistündige Wanderung durch den Nationalpark und die Wasserfälle. Der Eintritt liegt bei 10,- € je Person. Wir waren schlau und haben unsere Badesachen mitgenommen. So war dann der Höhepunkt des Tages ein erfrischendes Bad unter den Kryka Wasserfällen. Nach der Rückkehr zum Wohnmobil fuhren wir noch Trogir auf den Campingplatz Radac.

Bild: Zadar AldstadtBild: Altstadt Zadar

Bild: Ein Schiff kommt um die EckeBild: Ein Schiff kommt um die Ecke

Bild: Zadar Schiffsanleger Bild: Zadar Schiffsanleger

Die Kryka-Wasserfälle

Bild: Blick auf Skradin an den Kryka-FällenBild: Blick von Lazovac auf das Dorf Skradin

Bild: Forellen im Nationalpark KrykaBild: Forellen im Nationalpark

Bild: Libelle an der Kryka

Bild: Nach dem Bad im WasserfallBild: Nach einem Bad in den Wasserfällen

7. Tag: Besichtigung der Stadt Trogir

Die Stadt Trogir ist ein UNESCO Weltkulturerbe und es lohnt sich diesen Ort zu besuchen und in den kleinen Gassen der Stadt zu bummeln. In der Nähe der Stadt gibt es zwei Stellplätze von denen Trogir gut zu erreichen ist. Vom sehr gut eingerichteten Campingplatz Belvedere gibt es sogar mehrmals täglich eine Schiffspendelverkehr in die Altstadt. Wir fuhren jedoch auf den Campingplatz Rozac welcher auf der Halbinsel südlich von Trogir liegt. Von dort aus ist die Innenstadt in 15 Min. mit dem Rad zu erreichen.

Trogir Stellplätze CampingBild: Stellplätze Belvedere und Rozac bei Trogir

WikipediaTrogir2841_resizeBild: Trogir in Kroatien

8. Tag: Von Trogir über Split und Makarsa die Küste entlang Richtung Süden

In dieser Gegend haben viele Campingplätze Anfang Juni noch nicht geöffnet. Auf der Fahrt von Split Richtung Süden lohnt es sich die Stadt Omis anzufahren und dort ein Bootsfahrt in den Canyon des Flusses Cetina zu machen. Parken kann man mit dem Wohnmobil ca. 500 m vor dem Ort neben verschiednen Supermärkten. Ansonsten gibt es keine Parkmöglichkeiten. Zwei bis drei km südlich von Omis gibt es einen schönen an der Steilküste gelegenen Stellplatz für Wohnmobile. Wir fahren an diesem Tag noch weiter und nach einem Halt in der Sadt Makarsa landen wir auf dem Kamp Viter in Zaostrog. Der Stellplatz den wir für uns auswählen liegt schattig unter alten Olivenbäumen, so wie wir es mögen. Der Ort Zaostrog ist noch recht verschlafen und die Saison steht wohl noch bevor.

Bild: MarkarskaBild: Marktplatz in Makaska

Bild: Hafen MarkaskaBild: Makarska

Kro_Strecke_2Bild: Teilstrecke Makarska – Mostar – Molunat

9. + 10 Tag : Zaostrog und Fahrt über Mostar nach Blagaj

Von Zaostrog aus fahren wir die Neretva entlang  bis nach Mostar. Die Grenze nach Bosnien und Herzegovina überqueren wir bei Metkovic. Das Neretva Tal ist anscheinend sehr fruchtbar und über weite Strecken sind Obstplantagen zu sehen. Entlang der Hauptstraße bieten die Bauern die Früchte ihrer Arbeit, sowie Honig und Säfte an.

Mostar und Blagaj
In Mostar gibt es einige größere Parkplätze auf welchen man mit dem Wohnmobil stehen kann für einen mehrtägigen Aufenthalt haben wir keinen Stellplatz gesehen. Als besondere Sehenswürdigkeit ist die historische Brücke über die Neretva sehr beeindruckend. Die vielen Touristen welche Busseweise angekarrt werden lassen sich auf oder vor der Brücke fotografieren und verschwinden dann wieder, da Mostar ansonsten nicht viel zu bieten hat.

Mostar_01_resizeBild: Ein Guide mit Betrugsabsichten

Mostar_2_resizeBild: Die neu erbaute Brücke in Mostar

Unsere Fahrt geht am gleichen Tag dann weiter von Mostar nach Blagaj. In Blagaj entspringt am Rande des Ortes aus einer 200 Meter tiefen Felsenhöhle die Buna. Die Bunaquelle ist eine der stärksten Quellen in Europa mit einer Wassermenge von bis zu 60.000 Litern pro Sekunde. Die Wassertemperatur beträgt immer 8-10 Grad Celsius. Auch an heißen Tagen laden die Lokale unterhalb der Quelle bei angenehmen Temperaturen zum Essen ein.

Blagaj_Stellplatz_Buna_QuelleBild: Stellplatz an der Buna in Blagaj / www.camping-blagaj.com

Wir waren auf dem kleinen aber sehr schön gelegenen Platz Kamp Agnovac in Blagaj. Der Platz hat 6-8 Stellplätze für Wohnmobile und ist direkt an der Buna gelegen. Der freundliche und zuvorkommende Inhaber des Campingplatzes hat Unterlagen ausgearbeitet und gibt Hinweise für eine Kurzwanderung zur Bunaquelle. Wer mag kann sich im 8-10 °C warmen Wasser des Flusses abkühlen.

Blagaj_Buna_Quelle_resizeBild: Quellfluss Buna

Blagaj_Restaurant_am_Fluss_resizeBild: Schöne Speiselokale direkt am Stellplatz

11.+12. Tag: Von Blagaj bis Molunat an der Grenze zu Montenegro

Durch die Berge in Bosnien und Herzegowina fahren wir über Stolac und Trebinje nach Molunat.

Kavatat_Kro_resizeBild: Kavatat südlich von Dubrovnik

Bild: Camping Monica in MolunatBild: Camping Monica in Molunat an der Grenze zu Montenegro

Molunat ist der südlichste Punkt unserer Reise und der Stellplatz Autokamp Monika, welcher terrassenförmig über einer kleinen Bucht angelegt ist, ist sehr zu empfehlen.

Strand_Molunat_Kro_resizeBild: Strand am Campingplatz Monica  / www.camp-monika.hr

13. Tag: Von Molunat über Dubrovnik auf die Halbinsel Peljesac

Zunächst wollen auf einen Stellplatz in Dubrovnik um dort zu übernachten. Wir suchten uns dann jedoch einen Parkplatz in der Nähe des Fähranlegers (25,- € / 6h) und fuhren mit dem Fahrrad in die Altstadt. Der Rundgang über die Stadtmauer der wohl schönsten Altstadt in Kroatien dauert 1-2 Stunden ist jedoch unbedingt zu empfehlen. Nach dem Rundgang haben wir in einem Fischlokal sehr gut gegessen, um danach mit den vielen Touristen durch die kleinen Gassen zu bummeln.

Dubrovnik_StadtplanBild: Stadtplan mit Parkplatz am Fährhafen

Bild: Dubrovnik in KroatienBild: Dubrovnik Altstadt

Dubrovnik_2_resizeBild: Nette Geschäfte in Dubrovnik

Dubrovnik_3_resizeBild: Stadtmauerrundgang in Dubrovnik

Dubrovnik_Stadtmauer_resizeBild: Stadtmauer in Dubrovnik

Dobrovnik_5_resizeBild: Blick über die Dächer von Dubrovnik

Nach der Stadtbesichtigung in Dubrovnik fuhren wir auf die Halbinsel Peljesac. In Ston fanden den Campingplatz Autocamp Prapratno. Der Campingplatz ist sehr gut ausgestattet und die kleine Bucht hat sogar einen schönen Sandstrand, welcher leider nicht direkt zu erreichen ist, da eine Zaun den Campingplatz vom Strand abtrennt. Zu erwähnen sind auch die unzähligen Ameisen die bei einigen unsere Nachbarn schon die Schränke und Betten im Wohnmobil erobert hatten.

Kro_Strecke_3Bild: Teilstrecke Kroatien Molunat – Dubrovnik – Primosten

14. Tag: Von Ston nach Korcula

Die Fahrt über die Halbinsel Peljesac bis zur Fähre nach Orebic dauert eine Stunde für uns und von dort aus geht es mit dem Schiff rüber auf die Insel Korcula. Das schöne Städtchen Korcula in welchem Marco Polo vermutlich geboren wurde hat schöne Gassen und rund um die Altstadt sind Restaurants mit einem schönen Blick auf das Meer.

Orebic_Korcula_Faehre_resizeBild: Fähre von Orebic nach Korcula mit Blick auf die Stadt Korcula

Autocamp_Karlac_Strand_resizeBild: Strand am Camp Karlac in Korcula

Das Camp Karlac ist ca. 500 m von der Fähre entfernt. Die Stadt Korcula ist in von hier aus in 20 min zu Fuß zu erreichen. Unterhalb des Camps ist ein kleiner Strand der zum baden einlädt. Der Platz ist für Wohnmobile nur beding geeignet, da die Durchfahrten zwischen den Bäumen sehr eng sind und die vielen beschädigen Bäume auf unliebsame Begegnungen zwischen Wohnmobil und Baum hinweisen. Die Strandbar und Sitzecken auf dem Campingplatz haben zudem noch den Scharm aus den Zeiten des sozialistischen Jugoslawiens.

Korcula_3_resizeBild: Korcula Stadt

Besucher auf Korcula trinken natürlich einen Plavac. Der schwere Rotwein, der auf der Halbinsel Pelješac kultiviert wurde wird von Winzern am Straßenrand zum Kauf ange-boten.  Zudem sollte man einen Grk,  einen sherryähnlichen Weißwein, probieren.

Korcula_4_resizeBild: Pflanze auf der Stadtmauer in Korcula

15.+16.  Tag: Korcula – Split – Primosten

Rogoznica_bei_Primosten_resizeBild: Rogoznica zwischen Split und Sibenik

Primosten_Stellplatz_resizeBild: Camping Adriatic bei Primosten / http://www.autocamp-adriatiq.com/

Die letzen zwei Tage in Kroatien verbringen wir auf dem Campingplatz Adriatiq ca. 2 km nördlich von Primosten. Das Platz ist terrassenförmig angelegt und von vielen Plätzen hat man einen schönen Blick auf das Meer.

Primosten_Kaffeepause_resizeBild: Kaffeepause nach einem Rundgang durch Primosten

Gewittter_bei_Primosten_resizeBild: Camp Adriatiq bei Primosten

Da leichter Regen einsetzt und die Temperaturen nur nach bei 18 Grad liegen fällt es uns leichter den Weg über Regensburg nach Bremen anzutreten.

#### ENDE der 4.600 km Tour ####

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Highlights: Schwimmen unterhalb der Kryka-Wasserfälle im Nationalpark. Die Bunaquelle und der Stellplatz an der Buna in Blagaj.  Der zweistündige Rundgang über die Stadt-mauern von Dubrovnik