Archiv für den Monat: Oktober 2013

2013 Kroatien Istrien Bayern

25.08.2013 ( Leipzig – Rosegg AT )
Nachdem der Wetterbericht für Österreich und Tschechien mehrere Tage Regen angesagt hatte beschlossen wir nicht über Prag nach Wien zu fahren sondern nach möglichst direkt nach Rovinj Istrien zu fahren.

Bild : Route von Leipzig nach Rovinj

Als Zwischenstopp wollten wir in Rosegg die Familie Dokter http://www.roseggerhof.com/campingstellplatz.html in der Nähe des Wörther Sees aufsuchen. Der auch bei Promobil verzeichnete Stellplatz war jedoch wegen Dauerregen vollständig gesperrt und wir parkten im Ort, wie auch andere Wohnmobilreisende, auf dem Parkplatz der örtlichen Schule nur ca. 200 m vom Stellplatz entfernt.

26.08.2013 ( Rossegg AT – Rovinj HR Istrien )
Den Campingplatz Porton Biondi http://www.portonbiondi.com  in Rovinj kanten wir von einer Reise vor 7 Jahren. Der Platz ist terrassenförmig angelegt und durch eine Straße vom Wasser getrennt. Der Platz hat mehrere Sanitäranlagen welche zum Teil alt aber sauber sind.

Bild: Stellplatz in Rovinj

Vom Campingplatz aus sind es 5 min mit dem Rad bzw. 15 min zu Fuß bis in die Altstadt von Rovinj. Die Kosten lagen in der Hauptsaison bei ca. 23 € für einen Stellplatz incl. 2 Personen. Die Entleerung von Abwasser und Chemietoilette ist auf dem Platz nicht möglich. Doch an der Ortseinfahrt nach Rovinj gibt es auf einem ausgeschilderten Wohnmobilparkplatz eine kostenfreie Servicestation für Wohnmobile.

27.08. – 28.08.2013 ( Rovinj )
Die Stadt Rovinj ist Istriens Perle am der Adria und wunderschön auf einer Halbinsel gelegen.

Bild: Rovinj liegt auf einer Halbinsel

Wir hatten das Vergnügen das Stadtfest in Rovinj mit viel Musik und indem prächtigen Feuerwerk zu erleben. Dieses Fest findet jährlich Ende August statt.

Bild: Blick auf die Bucht vor Rovinj

Von Rovinj aus ist auf jedem Fall auch eine Bootsfahrt in den Limfjord zu empfehlen. Wegen sehr vieler Tagestouristen ist Rovinj am Tag zeitweise auch überlaufen.
Bild: Hafen in Rovinj

29.08.2013 ( Rovinj – Jablanac)

Eigentlich wollten wir an diesem Tag bis auf die Insel Rab fahren. Doch die 197 km schienen uns dann doch zu viel.

Bild: Blick auf Rab

Die Strecke von Rijeka bis zum Fährhafen in Jablanac ist landschaftlich sehr schön. Zur rechten die steil abfallende Küste mit dem azurblauen Wasser und zur linken die bis zu 1700 m hohen Höhenzüge des Velebit. Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Velebit.

Bild: Schöne Strecke bei Jablanac

Bei dem schönen Anblick des Meeres entschlossen wir uns kurz vor Jablanac zu stoppen und dort zu nächtigen.

Bild: Campingplatz Konzica http://www.camp-kozica.com ca. 9 km nördlich von Senj.

Der Platz hat zwar eine sehr schöne Lage aber die Sanitäranlagen schienen aus der Zeit Titos zu sein. Wir würden empfehlen noch ein paar km weiter zu fahren und einen Stellplatz in einem der nächsten Orte zu wählen. Diese wurden von uns zwar nicht besucht, sind jedoch von der E56 zu sehen. Die Kosten lagen in Konizica bei 22 € / Nacht für den Stellplatz und 2 Personen.
Bild: Route Istrien / Kroatien

30.08.2013 (Jablanac – Rab)

Vom Fähranleger in der Nähe von Jablanac ging es dann auf die Insel Rab. Die Überfahrt für das Wohnmobil kürzer 7 m von FÄHRE JABLANAC (Festland) – MISNJAK (Insel Rab) kostet  ca. 35 € für das Wohnmobil und zwei Personen. Die Fahrzeit liegt bie ca. 15 Minuten.

Bild: Auf der Fähre nach Rab


Bild: Insel Rab

Der Campingplatz Rab Padova III ist sehr touristisch und nicht so ganz unser Fall und  zu allem Übel fuhren wir uns noch ein 2 cm großes Loch in in die Verkleidung des Wohnmobils da ein 20 cm langer Nagel uns beim Rangieren den Weg versperrte. Die Kosten für ein einzelne Übernachtung lagen bei 28 € für den Stellplatz und 2 Erwachsene.

Bild: Campingplatz Padova auf Rab


Bild: Blick vom Campingplatz Richtung Rab

Die Stadt Rab hat uns sehr gut gefallen. Über eine schmale Promenade ist die Altstadt vom Campingplatz Padova innerhalb von 15 min mit dem Fahrrad zu erreichen. Der schöne Promenadenweg ist direkt am Wasser und es sind keine Steigungen zu überwinden.

Bild: Stadt Rab

31.08.2013 ( Rab nach Lopar und Krk)
Wir fuhren auf Rab weiter Richtung Norden und hatten uns für die weitere Route noch nicht entschieden. In Lopar angekommen besichtigten den Campingplatz San Marino in der sandigen Bucht südlich von San Mario. Da dieser Campingplatz aber absolut nicht unseren Vorstellungen von Erholung entsprach fuhren wir zum Fähranleger in Lopar um nach Krk überzusetzen.

Die Fähre führ von Lopar aus 4 mal täglich nach Valbiska auf Krk und die Fahrzeit liegt bei ca. 1,5 h. Die Kosten für ein Wohnmobil betrugen 55 € und je Nase waren noch 5 € zusätzlich zu zahlen. Die Fähre sollte um 14 Uhr ablegen und wir hatten noch mehr als 2 h Zeit bis zu Abfahrt. So stellten wir unser Wohnmobil in die Warteschlange und nutzten die Zeit. Neben dem Fähranleger in östliche Richtung sind schöne kleine Badebuchten welche zu Fuß in zwei Minuten zu erreichen sind. Die Wartezeit an der Fähre ist für uns zu einem angenehmen Badeaufenthalt geworden.


Bild: Badebucht an der Fähre bei Lopar

31.08. – 02.9.2013 ( Krk )
Auf Krk angekommen fuhren wird drei unterschiedliche Campingplätze an der Küste an, welche allerdings belegt waren. In Krk folgten wir dann den Hinweisschildern zum Auto Camp Bor bei Familie Mrakovčić. Die Kosten lagen bei 22 € fürs Womo und 2 Personen. Unser Stellplatz lag dann in einem Olivenhain und von den oberen Terrassen hat man einen schönen Blick auf die Bucht und die Stadt Krk.

Bild: Stellplatz unter 500 Jahre alten Olivenbäumen

Die Freundlichkeit der Familie und des Personals ist sehr positiv zu erwähnen. Familie Mrakovčić versteht sich auch in der Herstellung von Obstbränden und bei der Abreise habe ich noch ein Fälschen käuflich erworben. Bild: Blick auf die Stadt Krk

Mit dem Rad rollt man vom Auto Camp Bor http://www.camp-bor.hr   in ca. 5 min runter nach Krk. Bergauf ist es dann allerdings mit bei einem Höhenunterschied von ca. 150 m etwas beschwerlich.

02.09.2013 (Krk – Omisalj – Opatija – Lovran )
Bevor wir die Insel Krk über die Kriki Most (Brücke) verlassen besuchen wir den Ort Omisalj im Norden der Insel. Wir waren erstaunt, wie unterschiedlich die Orte frequentiert waren. Nach einem Besuch in Krk und noch sehr touristischen Aktivitäten Leben und gefüllten Campingplätzen macht Omisalj einen sehr ruhigen Eindruck als ob die Saison schon zu Ende ist. Über die A7 fuhren wir dann bis Rijeka und folgen dann der D8 durch die Innenstadt von Rijeka Richtung Opatija. Die Küste von Rijeka bis Lovran mit der an Hotels und Gebäuden  ist der mondäne Bereich der österreichischen Riviera und das mediterrane Aussehen der Küste und der Zustand der Gebäude lassen auf wohlhabende Reisegäste schließen.
Bild: Küste bei Opatija

Einen Stellplatz haben wir dann hinter in der Bucht von Medveja. Der Campingplatz ist im hinteren Bereich sehr ruhig und die Kosten für eine Übernachtung und 2 Personen liegen Platzauswahl bei ca. 15 – 25 € in der Nebensaison.
Bild: Opatija, Blick Richtung Osten

3.9.2013 ( Lovran, Kroatien  – Seebruck am Chiemsee)
Über die E61 und die A10 sind es ca. 5 Stunden bis zum Chiemsee in Bayern. Als Stellplatz wählten wir Campingplatz Kupferschmiede in Seebruck.
Bild: Mit dem Rad um den Chiemsee


Bild: Abendstimmung in Seebruck am Chiemsee

4.9.2013 ( Chiemsee – Rosenheim – Wasserburg am Inn – Regensburg )

Bild: Route von Seebruck am Chiemsee nach Regensburg


Bild: Wasserburg am Inn


Bild : Innschleife um die Altstadt in Wasserburg

Regensburg ist für uns ein sehr beliebter Zwischenstopp bei der Fahrt in den Süden. Beim nächsten mal werden wir uns etwas mehr Zeit nehmen die Stadt intensiv zu erkunden.
Bild: Regensburg am Abend


Bild: Stellplatz in Regensburg


Bild: Krämerbrücke Erfurt

5.9.2013 ( Regensburg – Erfurt – Bremen Vegesack )

Bild : Rückfahrt Kroatien Bremen mit einigen Tagen in Bayern